Auf der Suche nach dem Bruder, dem Vater, dem Grossvater, dem Schwager, dem Onkel

oder dem Ort der Trauer....

 
ca. 1937 in Ostpreußen
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PERSONENDATEN  
Name Magazin
Vornamen Erich Herbert
Geburtstag 28. Februar 1914
Geburtsort Kreuzburg, Kreis Preußisch-Eylau, Ostpreußen
Religion evangelisch(-lutherisch)
Taufe 03. Mai 1914, Kreuzburg, Kreis Preußisch-Eylau, Ostpreußen
Vater August Gustav Magazin, 28. November 1887, Kreuzburg, Kreis Preußisch-Eylau, Ostpreußen
Mutter Minna Magazin, geborene Bombe, 16. April 1897, Krausendorf, Kreis Rastenburg, Ostpreußen
Ehefrau Emma Johanna Magazin, geborene Czibeck, 20. April 1920, Lyck, Kreis Lyck, Ostpreußen
Heirat 04. August 1939, standesamtlich und kirchlich (evangelisch), Lyck, Kreis Lyck, Ostpreußen
Tochter Elvira Magazin, 14. Februar 1941, Lyck, Kreis Lyck, Ostpreußen
Beruf Soldat, Telegraphen-Bauarbeiter, bis 1941/2 beim Telegraphen-Baubezirk Nr. VI in Lyck des Telegraphen-Bauamtes Gumbinnen, Ostpreußen, ob im Rahmen einer militärischen Ausbildung ist ungeklärt
letzter Wohnort Litzmannstr. 10, Lyck, Kreis Lyck, Ostpreußen

WEHRDIENST        
Diensteintrittsdatum nicht verzeichnet wahrscheinlich 05. April 1934    
1. Erkennungsmarke -95- Lw.N.Betr.Kp. 161 (Landwehr Nachrichten Betriebs-Kompanie 161)      
Truppenteile laut Meldung vom September 1939 Übungs-Lw.Nachr.Betr.Abt. 131, (Übungs-Landwehr Nachrichten Betriebs-Abteilung 131)    
Truppenteile ab 15. November 1939 2.Kp.Nachr.Abt. 131 (2. Kompanie Nachrichten Abteilung 131) Standort Treuburg, Ostpreußen  
Truppenteile vom 20. März 1940 2.Kp.Nachr.Abt 341 (2. Kompanie Nachrichten Abteilung 341) Einheit wurde am 08. März 1940 im Wehrkreis I (Königsberg, Ostpreußen) aufgestellt  
Truppenteile vom 20. März 1940 Unterstellung 311. Inf.Div. (311. Infanteriedivision)  
Truppenteile vom 20. März 1940 Unterstellung Einsatzraum Polen
bis Dezember 1941 liegen keine Unterlagen vor        
2. Erkennungsmarke -5119- 6./N.E.A. 1 (6. Kompanie, Nachrichten Ersatz Abteilung 1)      
Truppenteile laut Meldung vom 26. Januar 1942 und vom 17. April 1942 4.Kp.Nachr.Ers.Abt. 1 (4. Kompanie Nachrichten Ersatz Abteilung 1) Standort Königsberg  
Truppenteile vom 29. Mai 1942 und vom August 1944 Stabskp.Inf.Rgt. 239 (Stabskompanie Infanterieregiment 239) Einheit wurde am 10. Dezember 1940 auf dem Truppenübungsplatz Wahn, Wehrkreis VI (Münster) aufgestellt  
Truppenteile vom 29. Mai 1942 und vom August 1944 Unterstellung 106.Inf.Div.(106. Infanteriedivision)  
Truppenteile vom 29. Mai 1942 und vom August 1944 Unterstellung Einsatzraum 1942=Gshatsk, Russland
1944=Husi, Rumänien
Kriegsgefangenschaft keine Unterlagen      
Verwundungen keine Unterlagen      
Auszeichnungen keine Unterlagen      
Dienstgrad laut Meldung vom 19. Februar 1942 (kein Beförderungsdatum) Unteroffizier    
letzter Feldpostbrief (Feldpostnummer 01805) vom 01. August 1944 aus dem Raum Jassy (Bessarabien)      

Der letzte Standort des Gefechtsstandes vom 239. GrenRgt. (239. Grenadier-Regiment) war am 22. August 1944 im Waldlager Frumoasa, südwestlich von Bravicea. Die 106. ID (106. Infanteriedivision) verteidigte den sogenannten Cula-Abschnitt im Bereich Bravicea-Radeni (siehe Karten).

Karte mit 2 Hotspots (mit Maus überfahren)


Im Zusammenhang mit dem Grossangriff der Roten Armee ab 20. August 1944 hat das 239. GrenRgt. als Untereinheit der 106. ID, des VII. Armeekorps, voraussichtlich mit wenigen Verlusten am 24. August 1944 im Bereich Njemtzeni - Leuseni die Westseite des Pruth erreichte. Ab diesem Zeitpunkt traten erhebliche Verluste bei der Verteidigung der Brückenköpfe auf. Die weiteren, dann mehr fluchtartigen, ungeordneten Absetzbewegungen verliefen in südwestliche Hauptrichtung; Orte: Ghermanesti, Coropceni, Arsura, Duda, Epureni, Umgehung von Husi, Cretesti, Oltenesti, Hoceni, Deleni, westlich von Barlad, Adjud-Pass, Heltiu am Trotos. Kleinere Teile der ehemaligen 106. ID bewegten sich über Husi, Murgeni in Richtung Focsani. Bei der westlichen Umgehung von Husi, Kesselbildung, gelangten andere Teile der 106. ID über Vaslui, Bacau, Roman auf damaliges ungarisches Territorium. In dem Kessel um Husi, an den Pruth-Übergängen war die 106. ID und auch Teile des 239. GrenRgt. in schwerste Kämpfe unter sehr hohen Verlusten (nach Vermisstenbildliste BN, Seite 1-66, des Deutschen Roten Kreuzes allein 1165 Vermisste des 239. GrenRgt, Regimentsstab selbst 121 Vermisste) geraten. Es ist davon auszugehen, dass die 106. ID am 22. August 1944 noch eine Iststärke von 10.000 bis 12.500 Mann hatte, die schwerwiegendsten Verluste zwischen dem 24. und 28. August 1944 entstanden und Anfang September bestenfalls noch eine Reststärke von ca. 500-800 Mann bestanden haben kann.

Eine Vermissten- oder Todesmeldung liegt bei der Deutschen Dienststelle in Berlin nicht vor, obwohl die Ehefrau eine Vermisstenmeldung Anfang 1945 noch in Ostpreußen von der Abwicklungsstelle der Deutschen Wehrmacht (WASt) erhalten hat.

Der Beschluss der Todeserklärung ist vom 10. Januar 1957.

WEITERE ANGABEN  
Größe 1,72 m
Statur schlank
Haarfarbe rotblond
Typus ruhig, freundlich, warmherzig, sehr gutmütig
Besonderes spielte Flöte

FRAGEN:
Wer kann Hinweise über meinen Vater nach dem Zeitraum August/September 1944 geben?
Wurde er gefangen genommen? Wie lange war dann wo sein Verbleib? Wo war er gefangen? Stationen, Lager?
Wer kennt die Lagerbezeichnungen und deren Orte?
Ist er in Kriegsgefangenschaft gestorben? Wenn ja, wann und wo? Grabstätte?
Ist er nach seiner Entlassung aus Kriegsgefangenschaft in seine Heimat zurückgekehrt ? Wenn ja, wohin?
Ist er irgendwo in Osteuropa verblieben und nicht zurückgekehrt? Wenn ja, wo?
Ist er beim Angriff der Roten Armee am 20.08.1944 bis Anfang September 1944 an der südukrainischen Front gefallen?
Gibt es Hinweise auf Massengräber im Bereich Iasi (Jassy), Husi, Chisinau (Kischinew), Calarasi/Targ?

Wer hat Informationen über Kriegsgefangene, die in diesen Sammellagern waren?
Wer kennt noch heimgekehrte Kriegsgefangene, die in diesen Kriegsgefangenenlagern waren?
Hinweise bitte an:
Elvira & Hans Gaentzsch    
Heidering 5
D-30625 Hannover
Deutschland
Postfach 61 01 30
D-30601 Hannover
Deutschland
 
Telefon (AB) & Telefax: +49-32-222479743  
mailto: frage-zu@vermisst-im 2-weltkrieg.de